Aktuelle Veranstaltung
Kinderanlass: Die Steinzeit-Challenge – Schafft ihr es durch den Winter?
Samstagmorgen, 17. Mai 2025, im Museum für Urgeschichte(n), Zug
Was braucht es, damit die Menschen in einem jungsteinzeitlichen Dorf gut auf den Winter vorbereitet sind? In einem Spiel bildet Ihr eine jungsteinzeitliche Dorfgemeinschaft. In kleinen Gruppen löst Ihr Aufgaben in der Ausstellung und erspielt Euch so wertvolle Vorräte und Rohstoffe für den Winter. Dabei gilt es auch Schwierigkeiten wie Hagelstürme, Krankheiten oder Schädlinge im Vorratstopf zu überwinden. Schafft Ihr es, vor Wintereinbruch genügend Vorräte zu sammeln? Kurze Inputs zur Archäologie der Jungsteinzeit runden das Erlebnis ab.
Geeignet für Kinder und Jugendliche ab dem Primarschulalter. Die Kinder können idealerweise kurze Texte selber lesen und verstehen. Auch Nicht-Mitglieder sind willkommen! Infos und Anmeldung unter info@avlu.ch (Anmeldeschluss 02.05.2025).
Die Kosten werden vom AVL mit Ausnahme des Zugbilletts übernommen.
Ältere Veranstaltungen
Kelten und Kirchen: Rheinau und Marthalen ZH
Samstag, 24. August 2019
Die diesjährige Sommerexkursion führt uns zur Klosterinsel der ehemaligen Benediktinerabtei und ihrer umliegenden Region mit Besichtigung der spätkeltischen Festung bei Rheinau. In Marthalen besuchen wir die laufende Grabung der Kantonsarchäologie Zürich mit frühmittelalterlichen Siedlungsresten und reich ausgestatteten Gräbern der späten Bronze- und frühen Eisenzeit.
10 Jahre Pfahlbausiedlung Wauwilermoos
Samstag, 06. April 2019
Jubiläumsanlass für Gross und Klein, mit vielen spannenden Aktivitäten zum Thema Ur- und Frühgeschichte rund um das Wauilermoos (https://www.pfahlbausiedlung.ch). Der AVL wird auch mit einem Stand dabei sein. Mach mit beim Wettbewerb am Stand und gewinne tolle Preise!
GV AVL
Mittwoch, 13. März 2019
Generalversammlung und anschliessender Vortrag mit archäologischem Rückblick 2018 im Kanton Luzern
Januarvortrag
Röntgenblick in den Untergrund: Geophysikalische Methoden in der Archäologie
Referent Christian Hübner
16. Januar 2019
Der Referent gab spannende Einblicke in seine Arbeit mit Georadar, Geomagnetik und Geoelektrik, die ihm und den Archäologen einen tiefen Blick in den Boden erlauben. Seine Einsatzorte wechseln zwischen Europa und dem Vorderen Orient, reichen von den ältesten, von Menschen gebauten Anlagen über das alte Troja bis zu den römischen villae. Mit Hilfe der Geophysik können die Archäologen dann gezielt gewisse Areale als interessante Verdachtsflächen einstufen und bei Bedarf Bodenflächen freilegen.
Herbstvortrag
Gletscherarchäologie: Funde aus dem Eis
Referentin Leandra Reitmaier
07. November 2018
Wo anderswo die Klimaveränderung negative Effekte mit sich bringt, ringt die Archäologie ihr eine gute Eigenschaft ab: die zurückschmelzenden Gletscher geben lange eingeschlossene Fundstücke in zumeist gut erhaltenem Zustand frei, der an der Luft allerdings nicht lange anhält. Die Referentin hat in trefflicher Weise verschiedene Fundstellen rund um die Alpengletscher vorgestellt. Diese reichen vom mittelsteinzeitlichen Bergbau im Kanton Uri bis zu den Opfern des alpinen Stellungskrieges im 1. Weltkrieg.