Aktuelle Veranstaltung
Kinderanlass: Sonderausstellung „hûs, stat, fëld“ mit Workshop-Besuch
Samstag, 25. April 2026, im Museum Burg Zug, Zug
Wie war das Leben vor 700 Jahren – ohne Schokolade, Strom und Kühlschrank…?
Im Museum Burg Zug reisen wir gemeinsam ins Mittelalter: Wir entdecken, was die
Menschen assen, wie sie lebten, und wir arbeiten selbst wie echte Handwerker. Ob
Steine behauen, Löffel schnitzen oder mit Feder schreiben – hier wird ausprobiert,
gestaunt und gelacht.
Geeignet für Kinder und Jugendliche ab dem Primarschulalter. Die Kinder können idealerweise kurze Texte selber lesen und verstehen. Auch Nicht-Mitglieder sind willkommen! Infos und Anmeldung unter info@avlu.ch (Anmeldeschluss 18.04.2026).
Die Kosten werden vom AVL mit Ausnahme des Zugbilletts übernommen.
Ältere Veranstaltungen
Vom Dorf zur Stadt: Sursee in Spätantike und Mittelalter
Mittwoch, 20. März 2024, 20 Uhr, Pfarreizentrum, St. Urban-Strasse 8, Sursee.
Öffentlicher Vortrag – Jubiläumsreihe: 20 Jahre AVL und Historia Viva.
Für AVL-Mitglieder ist der Vortrag gratis, für alle anderen kostenpflichtig (10.-/8.-).
Sursee in nachrömischer Zeit durchläuft eine bemerkenswerte und abwechslungsreiche Entwicklung. Noch als spätrömischer Siedlungsplatz am Übergang der Sure genutzt, deckt es danach wohl gut 1’000 Jahre Siedlungsgeschichte ab, in welcher die Christianisierung für die Region früh greifbar wird. Die beiden Referenten, Christoph Rösch (Archäologe und Bauforscher, Luzern) und Christian Auf der Maur (Kantonsarchäologe, Luzern) nehmen Sie mit auf eine Reise quer durch die Jahrhunderte, in welchen Sursee von der dörflichen Siedlung zum städtischen Zentrum heranwächst.
20. Generalversammlung und Vortrag „Vom Umgang mit den Toten im römischen Sursee“
Mittwoch, 06. März 2024, 19 Uhr, Pfarreizentrum, St. Urban-Strasse 8, Sursee, mit anschliessendem öffentlichen Vortrag „Vom Umgang mit den Toten im römischen Sursee – Das Gräberfeld vom Vierherrenplatz“, Dr. des. Urs Rohrbach, Universität Bern.
Für AVL-Mitglieder ist der Vortrag gratis, für alle anderen kostenpflichtig (10.-/8.-).
Wir laden alle Mitglieder herzlich zu unserer Jubiläums-Generalversammlung ein. Die 20. GV der Vereinsgeschichte findet nicht wie gewohnt in Luzern statt, sondern in Sursee – auf Einladung des lokalen Geschichtsvereins Historia viva, der ebenfalls 20 Jahre Bestehen feiert.
Der anschliessende Vortrag des Referenten, Dr. des. Urs Rohrbach, bringt uns die Totenwelt der römischen Einwohner von Sursee näher. Beim Vierherrenplatz konnte zwischen 2013 und 2017 ein grosses Gräberfeld mit über 250 Brandgräbern untersucht und dokumentiert werden. Die Urnen mit den eingeäscherten Verstorbenen und ihren zahlreichen Beigaben geben einen eindrücklichen Einblick in die Traditionen im Umgang mit Sterben, Tod und Nachleben – ein sich wandelnder Prozess, wie spätantike Körpergräber belegen. Die Nähe zum vicus – der kleinstädtischen Siedlung an der Sure – verdeutlicht seine Bedeutung als lokale Totenstätte.
Gerne weisen wir Sie auch auf die weitere Vortragsreihe von Historia viva hin: Nächster Vortrag „Von den ersten Menschenspuren bis zur letzten Keltin“, Referat von Anna Kienholz und Christian Harb (beide Kantonsarchäologie Luzern), Mittwoch, 28. Februar 2024 um 20.00 Uhr, Pfarreizentrum Sursee (kostenpflichtig, 10.-/8.-).
„Nur sie kann die Arbeit machen“
Mittwoch 17. Januar 2024, 19.30 Uhr, Öffentlicher Vortrag, Hörsaal 5, Frohburgstrasse 3, Universität Luzern (Achtung: Vortragsbeginn und Hörsaal haben sich ggb. dem Jahresprogramm geändert)
Die Referentinnen Dr. Christine Meyer-Freuler und Dr. Regine Fellmann geben einen spannenden und Respekt zollenden Einblick in die Lebens- und Arbeitssituation von Schweizer Archäologinnen in der Mitte des 20. Jahrhunderts. Der Vortrag wird im Rahmen der alljährlich stattfindenden Kooperation mit der Historischen Gesellschaft Luzern präsentiert.
Wir freuen uns, Sie dazu zahlreich begrüssen zu dürfen. Bis dahin wünschen wir Ihnen eine friedvolle Vorweihnachtszeit, ein schönes Fest und einen wunderbaren Start im neuen Jahr.
Stinkende Vergangenheit – WC-Geschichten von der Steinzeit bis heute
Öffentlicher Vortrag, Mittwoch 15. November 2023, 20 Uhr, Hörsaal 3, Frohburgstrasse 3, Universität Luzern
Der Referent, Dr. Urs Leuzinger (Amt für Archäologie des Kantons Thurgau), führt uns durch die Geschichte des „stillen Örtchens“ seit Menschengedenken. Er zeigt anhand von Funden und Befunden, wie unsere Vorfahren ihr Geschäft verrichteten. Was für hygienische Bedingungen herrschten in den steinzeitlichen Seeufersiedlungen? Unter welchen lästigen Darmparasiten litten die Pfahlbauer? Was für eine Verbindung besteht zwischen dem Kaiser Vespasian und den legendären Pissoirs in Paris? Wo ging die Mutter von Kaiser Napoleon III. aufs Klo? Seit wann existiert das «water closet»? Was für Vorteile bietet die Turbo Flush-Spültechnik des Dusch-WC Aquaclean Mera von Geberit?
Von Burgen und Bergkristallen im Urserntal
Samstag, 26. August, Sommerexkursion
Es freut uns, dass wir diesen Sommer wieder einmal das Herz der Schweiz besuchen: Das Urserntal, ein Hochtal auf 1’500 m ü. M., das West und Ost, Süd und Nord miteinander verbindet. Die bekannten Pässe von Gotthard, Furka und Oberalp sowie die Schöllenen sind Bestandteil von im Tal zusammenlaufenden Wegachsen, die teils schon seit Jahrtausenden begangen wurden. Am Morgen besteigen wird den seit 2022 begehbaren Turm von Hospental, wobei wir uns über die neusten Erkenntnisse zu seiner Erbauung und Nutzung informieren lassen. Am Nachmittag tauchen wir in die jahrtausendealte Welt des Strahlens in der Ausstellung „Bergeis“ im Talmuseum Andermatt ein. Die Entdeckung einer mittelsteinzeitlichen Bergkristallabbaustelle im Gebiet des Oberalpstocks sowie Bergkristallartefakte aus Hospental geben uns Einblick in dieses seit langem ausgeführte Handwerk. Details folgen mit der Einladung.